September 1984
Madonna's «Like a Virgin»
Madonna war das Gesicht der 1980er Jahre. Was ihre Karriere jedoch wirklich prägte, waren ihre provokanten Texte in Songs wie «Like a Virgin». Verführerisch und etwas unzüchtig, waren viele schockiert über ihre Performance an den MTV Video Music Awards 1984, welche ihren Ruhm in die Höhe schnellen lies. So wurde sie zu einer musikalischen Ikone, doch nicht jeder war beeindruckt.
July 1985
Live Aids rockt das Wembley
Prinz Charles und Prinzessin Diana eröffneten im Wembley-Stadion in London offiziell «Live Aid», ein weltweites Rockkonzert, das organisiert wurde, um Geld für die Hilfe der von Hungersnot betroffenen Afrikaner zu sammeln. In dem 16-stündigen «Superkonzert», das in weiteren Arenen fortgesetzt wurde, sahen mehr als eine Milliarde Zuschauer aus 110 Nationen zu. In einem Triumph der Technik und des guten Willens sammelte die Veranstaltung mehr als 125 Millionen Dollar für die Hungerhilfe in Afrika. In nur 10 Wochen organisiert, fand Live Aid am Samstag, den 13. Juli 1985 statt. Mehr als 75 Künstler traten auf, darunter Elton John, Madonna, Santana, Run-DMC, Sade, Sting, Bryan Adams, die Beach Boys, Mick Jagger, David Bowie, Queen, Duran Duran, U2, The Who, Tom Petty, Neil Young und Eric Clapton.
September 1985
Parental Advisory Label
In Washington D.C. war Tipper Gore, die damalige Ehefrau des ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore, von Madonna`s Musik, insbesondere nach ihrem Auftritt an den MTV Video Music Awards 1984, zutiefst beleidigt und half bei der Gründung eines Gremiums besorgter Eltern, deren kleine Kinder den expliziten Inhalten ausgesetzt waren. Inoffiziell bekannt als die «Ehefrauen von Washington» schlossen sie sich zusammen, um Warnhinweise für explizite Musikinhalte zu fordern. Obwohl es viele Kontroversen um das Thema gab, hatten Tipper Gore und ihre Mädels Erfolg mit den «Parental Advisory Labels», die heute auf diversen Albumcovern zu sehen sind.
November 1985
«Material Girl» von Madonna
Dank ihrer Single «Material Girl» kam Madonna aus dem Mainstream heraus und wurde zur erfolgreichsten Pop-Marke der Neuzeit. Das dazugehörige Musikvideo, war die erste ihrer zahlreichen Selbsterfindungen, in dem sie Marilyn Monroe nachahmte. Der Song griff den Konsumwahn der 1980er Jahre auf, wenn auch er diesen angeblich parodierte.
March 2015
«Tidal» Launch-Event
Jay-Z kaufte für 56 Millionen US-Dollar einen norwegischen Abo-Streaming-Dienst, der als Tidal bekannt war. Der Launch-Event begann mit einer der am meisten Stars besetzten Pressekonferenzen des letzten Jahrzehnts. Jay-Z wurde gemeinsam mit 15 Musikern, darunter Ehefrau Beyoncé sowie Rihanna, Kanye West, Daft Punk, Nicki Minaj, Chris Martin, Calvin Harris, Deadmau5, Jason Aldean, J. Cole, Madonna, Jack White, Arcade Fire, Alicia Keys und Usher, als Miteigentümer der Streaming-Plattform vorgestellt. Dies liess schnell die Kritik aufkommen, dass Tidal eher ein Club für die Musikelite sei, als ein von Künstlern unterstützter Dienst, der unabhängige und kämpfende Musiker fördern würde. Es war der Beginn einer holprigen Reise für den Streaming-Dienst, der seit dem Neustart drei CEOs hatte und damit zu kämpfen hatte, seine bezahlte Abonnentenbasis aufzubauen. Bei der letzten offiziellen Zählung hatte Tidal schätzungsweise 1 Million bezahlte Nutzer, verglichen mit den 50 Millionen des Marktführers Spotify.