May 1965

«(I Can’t Get No) Satisfaction»


Das berühmteste Riff der Rockgeschichte wurde von Keith Richards kreiert und ein immer noch jugendlicher Mick Jagger klingt plötzlich gelangweilt und gereizt. Als Die Rolling Stones «(I Can’t Get No) Satisfaction» veröffentlichten, war der Moment, in dem die Gruppe ihre amerikanischen Einflüsse hinter sich liessen. Rückblickend war es ein Vorzeichen für die Auflösung der Band, die noch kommen sollte.

February 1967

Verhaftung der Rolling Stones


Anfang des Jahres 1967 untermauerten die Rolling Stones ihren Ruf als Rock’n’Roll-Outlaws (gesetztlose), als Mick Jagger und Keith Richards verhaftet wurden. Die beiden Bandmitglieder befanden sich in Richards Villa im Besitz von Haschisch und Amphetaminen. Vor Gericht wurde Richards zu einem Jahr und Jagger zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, was zu dem berühmten Leitartikel der Times führte: «Who breaks a butterfly on a wheel?».

July 1969

Brian Jones leblos im Pool gefunden


Das Gründungsmitglied, Brian Jones, der gemeinsam mit Mick Jagger und Keith Richards die Rolling Stones gründete, wurde im Alter von 27 Jahren tot auf dem Grund seines Swimmingpools aufgefunden. Polizeiangaben zufolge, sei er unter Alkohol- und Drogeneinfluss ertrunken. Jones entwickelte früh ein schweres Drogenproblem, das mitte der 1960er Jahren seine Gesundheit beeinträchtigte, ihn ins Gefängnis brachte und ihn von seinen Bandkollegen entfremdete. So wurde er im Monat vor seinem Tod von der Band ausgeschlossen.

December 1969

Rolling Stones am Altamont Festival


Da sich die Rolling Stones zu Majestäten des Rockgenusses und des Exzesses selbsternannten, schien es irgendwie passend, dass sie auch diejenigen waren, die die Totenwache für den Tod der Sechziger abhielten. Das Altamont Festival war das Gegenteil von Woodstock. Bewiesen wurde das auch durch die Ermordung von Meredith Hunter, einem jungen Afroamerikaner, der von Mitgliedern der kalifornischen Hell's Angels, die als Sicherheitsleute angeheuert worden waren, zu Tode geknüppelt wurde.

July 1985

Live Aids rockt das Wembley


Prinz Charles und Prinzessin Diana eröffneten im Wembley-Stadion in London offiziell «Live Aid», ein weltweites Rockkonzert, das organisiert wurde, um Geld für die Hilfe der von Hungersnot betroffenen Afrikaner zu sammeln. In dem 16-stündigen «Superkonzert», das in weiteren Arenen fortgesetzt wurde, sahen mehr als eine Milliarde Zuschauer aus 110 Nationen zu. In einem Triumph der Technik und des guten Willens sammelte die Veranstaltung mehr als 125 Millionen Dollar für die Hungerhilfe in Afrika. In nur 10 Wochen organisiert, fand Live Aid am Samstag, den 13. Juli 1985 statt. Mehr als 75 Künstler traten auf, darunter Elton John, Madonna, Santana, Run-DMC, Sade, Sting, Bryan Adams, die Beach Boys, Mick Jagger, David Bowie, Queen, Duran Duran, U2, The Who, Tom Petty, Neil Young und Eric Clapton.

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