July 1985

Live Aids rockt das Wembley


Prinz Charles und Prinzessin Diana eröffneten im Wembley-Stadion in London offiziell «Live Aid», ein weltweites Rockkonzert, das organisiert wurde, um Geld für die Hilfe der von Hungersnot betroffenen Afrikaner zu sammeln. In dem 16-stündigen «Superkonzert», das in weiteren Arenen fortgesetzt wurde, sahen mehr als eine Milliarde Zuschauer aus 110 Nationen zu. In einem Triumph der Technik und des guten Willens sammelte die Veranstaltung mehr als 125 Millionen Dollar für die Hungerhilfe in Afrika. In nur 10 Wochen organisiert, fand Live Aid am Samstag, den 13. Juli 1985 statt. Mehr als 75 Künstler traten auf, darunter Elton John, Madonna, Santana, Run-DMC, Sade, Sting, Bryan Adams, die Beach Boys, Mick Jagger, David Bowie, Queen, Duran Duran, U2, The Who, Tom Petty, Neil Young und Eric Clapton.

July 1985

Queen at Live Aid


In einem 21-minütigen Set schafften es Queen ihre Top-Hits, «Bohemian Rhapsody», «Radio Ga Ga», «Hammer to Fall», «Crazy Little Thing Called Love» und ein Finale aus «We Will Rock You» und «We are the Champions» unterzubringen. Der Auftritt, welcher einen seiner besten und leider auch einer der letzten grossen von Mercury war, war absolut weltbewegend, denn Freddie Mercury beherrschte die Bühne und die 72'000 Zuschauer.

November 1991

Queen verliert ihren Frontmann


Im Rock’n’Roll wurde eine grosse Lücke hinterlassen, als der Sänger von Queen, an Komplikationen im Zusammenhang mit AIDS starb. Freddie Mercury starb zu Hause in seinem Bett, nachdem er sich geweigert hatte, seine AIDS-Medikamente weiter einzunehmen. Nur vier Tage vor seinem Tod äusserte die Queen-Ikone einen letzten Wunsch, ein letztes Mal einige seiner Kunstwerke zu sehen, an seine enge Gruppe von Freunden, die Tag und Nacht bei ihm blieben. Mercury, der ohne Hilfe nicht mehr aus dem Bett kam, wurde von seinen Freunden gesetzt, als er durch seine Lodge ging, die mit unbezahlbaren und wertvollen Kunstwerken und Einrichtungsgegenständen gefüllt war.

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