January 2011
Britney Spears bringt Dubstep in den Pop
Das Album «Femme Fatale» brachte die Pop-Legende Britney Spears Anfang des Jahrzehnts sofort wieder an die Spitze der Charts. Doch es war der Erfolg des Tracks «Hold It Against Me», der Auswirkungen weit über die beteiligten Künstler hinausgingen. Der Song war einer der ersten grossen Hits mit einem Dubstep-Breakdown und etablierte das Genre im Pop-Mainstream. Dies war ein Wegbereiter, sodass auch Justin Bieber, Flo Rida, Jay-Z und Kanye West später Dubstep auf ihren Tracks einbauten.
February 2012
Durchbruch von Lip-Synch-Videos
Seit dem Aufstieg von «Musical.ly» und «Lip Sinc Battle» gewannen Lip-Synch-Videos immer mehr an Popularität. Den ersten greifbaren Erfolg hatten die Lip-Synch-Videos mit der Durchbruchssingle «Call Me Maybe» des kanadischen Popstar Carly Rae Jepsen. Die Single erhielt einen Schub, als Justin Bieber neben Stars wie Selena Gomez und Ashley Tisdale in solch einem veröffentlichten Video zu sehen war. Dank dem Lip-Synch-Video wurde der Song zu einem viralen Erfolg.
June 2014
Shawn Mendes Durchbruch
Mittels der Social-Media-App «Vine» startete die Karriere des heutigen Superstars Shawn Mendes. Der kanadische Teenager erreichte eine halbe Milliarde Views auf seinen Sechs-Sekunden-Covern von Justin Bieber und Ed Sheeran. 2013 wurde er dadurch von einem Künstlermanager entdeckt und zu dem Megastar der er heute ist avanciert. Im Sommer 2014 veröffentlichte er seine erste eigene Single «Life of the Party». Er wurde der jüngste Debütant in den Top 25 der US Billboard Hot 100.
February 2015
Justin Bieber auf «Jack Ü»-Album
Die beiden Superstar-Produzenten Skrillex und Diplo hatten während einer gemeinsamen 24-stündigen DJ-Performance ihr Kollaborationsprojekt «Jack Ü» dem ahnungslosen Publikum vorgestellt. Das Set wurde von «Take Ü There» angeführt, einer Zusammenarbeit mit Pop-Talent Kiesza und der Rap-Legende Missy Elliott im Remix. Trotzdem wurde der grösste Starauftritt gegen Ende übertroffen, als Justin Bieber unerwartet beim dramatischen Höhepunkt von «Where Are Ü Now» auftauchte, obwohl sich Bieber nach seinen jahrelangen Mini-PR-Katastrophen immer noch im Pop-Exil befand. Der Song war ein sich langsam aufbauender Hit, der nicht nur Bieber's Karriere wiederbelebte, sondern auch Skrillex und Diplo als A-Listen-Pop-Produzenten sowie als Underground-Dance-Helden etablierte.
June 2017
One Love Manchester
Am 22. Mai 2017 wurde mit einer Sprengladung ein Selbstmordattentat, in der Manchester Arena in Manchester nach einem Konzert von Ariana Grande, verübt. 23 Menschen, darunter der Attentäter, wurden getötet und 116 wurden schwer verletzt. Wenige Stunden nach Ende des Konzerts hatte sich Grande via Twitter und Facebook zu Wort gemeldet: «Mein Herz ist gebrochen. Es tut mir unendlich leid. Mir fehlen die Worte.» Sie unterbrach ihre Tournee und gab später bekannt, ein Benefizkonzert in Manchester für die Opfer des Anschlags zu organisieren. Das Benefizkonzert fand am, 4. Juni 2017 im Old Trafford Cricket Ground in Manchester statt und wurde von etwa 50’000 Menschen besucht. Weitere Künstler waren unter anderem Justin Bieber, The Black Eyed Peas, Coldplay, Miley Cyrus, Niall Horan, Little Mix, Katy Perry, Take That, Pharrell Williams, Marcus Mumford und Robbie Williams. Die Erlöse des Konzerts gingen an den Nothilfefonds We Love Manchester Emergency Fund, der nach dem Anschlag in der Manchester Arena von der Stadt Manchester und dem Britischen Roten Kreuz eingerichtet wurde. Die Veranstaltung wurde in mindestens 38 Ländern übertragen.