February 1964
Die Beatles erobern Amerika
Die Beatles, die in Europa bereits die beliebteste Popgruppe waren, traten Anfang 1964 in der Fernsehshow von Ed Sullivan auf. Obwohl es schwierig war, den Auftritt über das Geschrei der Teenager-Mädchen im Studiopublikum zu hören, schalteten schätzungsweise 73 Millionen US-Fernsehzuschauer, also etwa 40 Prozent der US-Bevölkerung, ein, um zuzusehen. Kurz darauf landete das britische Rock'n'Roll-Quartett mit ihrem Song «I Want to Hold Your Hand» seinen ersten Nummer-1-Hit in den USA. Im März 1964 belegten sie in Amerika die ersten fünf Plätze der Charts. Die Beatlemania hatte Amerika definitiv erreicht.
January 1969
The Beatles letzter öffentlicher Auftritt
Eine der einflussreichsten Musikgruppen aller Zeiten hatte am 29. Januar 1969 ihren letzten öffentlichen Auftritt: Sie geben ein improvisiertes Konzert auf dem Dach ihres Londoner Aufnahmestudios. Nachbarn beschwerten sich über den Lärm, und die Polizei brach das Konzert ab. John Lennon beendete den Auftritt mit den Worten: «Ich möchte mich im Namen der Gruppe und von mir selbst bedanken und hoffe, dass wir das Vorspielen bestanden haben.» Im April 1970 gab Paul McCartney formell die Auflösung der Gruppe bekannt.
April 1970
Die Beatles lösen sich auf
Die Wege der Beatles Bandmitglieder John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr trennten sich aufgrund interner Spannungen. Jedes Mitglied verfolgte anschliessend erfolgreich eigene Musikprojekte und hatte bis zum Ende des Jahres ein Soloalbum veröffentlicht.
December 1980
John Lennon von Fan erschossen
Das Bandmitglied der Beatles betrat gerade sein Wohnhaus in Manhatten, New York, als ein geistesgestörter Fan, Mark David Chapman aus nächster Nähe viermal auf John Lennon schoss. Zuvor hatte Chapman ein Autogramm von Lennon erhalten und blieb freiwillig am Tatort, bis er von der Polizei verhaftet wurde. Chapman behauptete, dass er wütend geworden war durch Lennons berüchtigte Bemerkung im Jahr 1966, die Beatles seien «populärer als Jesus» sowie gewisse Songtexte von Lennon, welche widersprüchlich waren zu Aussagen in Anthony Fawcetts Buch «John Lennon», was Lennon zu einem «Schwindler» für Chapman machte.
November 2010
Beatles-Katalog auf iTunes
Die Beatles kamen endlich im mp3-Zeitalter an, als sie ihren Musikkatalog, unter anderem aufgrund von Namensstreitigkeiten mit ihrem Multimedia-Unternehmen, auf iTunes stellten. Nach dem sie sich lange Zeit von Apple ferngehalten hatten, verkaufte die Gruppe bei ihrem iTunes-Debüt innerhalb der ersten Woche 2 Millionen Songs und fast eine halbe Million Alben. Damit bestätigten sie die Unvermeidlichkeit, dass alle grossen Künstler des Vinylzeitalters irgendwann auf das digitale Medium umsteigen würden. Es dauerte jedoch nochmals ein halbes Jahrzehnt, bis die Beatles auch auf Spotify zu hören waren.