May 1971
Marvin Gaye's «What's going on»
Marvin Gaye ist zweifellos einer der bekanntesten Motown-Künstler in der Musikwelt. Trotz seiner weichen Stimme war er auch dafür bekannt, dass er über Themen wie den Vietnamkrieg, Drogen und die Wirtschaft nachdachte. Insbesondere in seinem Album «What's Going On», welches im Frühjahr 1971 veröffentlicht wurde. Zu dieser Zeit war es in Motown fast unerhört, über solch schwere Themen zu sprechen, aber Marvin Gaye fand, dass es in diesem Genre in Ordnung war, seine Ideen und Gefühle offen auszudrücken. Schliesslich geht es genau darum, um die Freiheit der Meinungsäusserung.
April 1984
Marvin Gaye von Vater erschossen
Eine der leidenschaftlichsten Stimmen der populären Musik, Marvin Gaye, hatte in den 1960er Jahren die Pop-Charts erobert. Mit einer Reihe eingängiger, bewegender Singles etablierte sich Gaye als Hitmacher. Gegen Ende der 1970er Jahre begann sein Privatleben jedoch zu zerbrechen. Er liess sich von seiner Frau scheiden, meldete Konkurs an und zog schliesslich nach Europa, um dem Finanzamt zu entgehen. Zudem kämpfte er mit Depressionen und einer Kokainsucht. Im Jahr seines Todes drohte Gaye mehrfach mit Selbstmord und trotzdem starb er nicht durch seine eigene Hand. Sein Vater erschoss ihn einen Tag vor Marvins 45. Geburtstag nach einem Streit aus nächster Nähe. Er gilt immer noch als musikalische Kraft und hat Generationen von Sängern beeinflusst, darunter Usher.